Südafrika 2003 PPC 1500

Anreise, Vorbereitung und Relaxen


Seit längerer Zeit laufen Bemühungen in Südafrika, die PPC 1500 in das Wettkampfprogramm der South Africa Pistol Association (SAPA) aufzunehmen.
Nach längeren Kontakten mit Josef Stadler, dem damaligen Bundesreferenten 1500 und Chairman der WA 1500 trat die SAPA der WA 1500 bei.
Die Idee für einen Wettkampf in Südafrika wurde geboren, Termine gesucht und nun mit den South African Police Services Championships gefunden.

Im Rahmen dieser Veranstaltung findet das "Match between Germany South Africa in the NPA large calibre sports" statt.
Dieses Match umfasst die Revolver 1500, PP 1, PP 2 und NPA SP B.

Als Vorhut und zur Absprache der Modalitäten und Unterstützung für die Matchvorbereitung sind Mark Kleser und ich schon am Samstag geflogen.

Der Technical Officer Tracy Menney (im Bild links mit dem Präsidenten der SAPA, Jake van der Wilden) holte uns zusammen mit 3 weiteren Vertretern der SAPA vom Flughafen ab und nahmen uns die ersten, nicht gerade einfachen Schritte in Südafrika ab.
Dabei wurden im Gespräch bereits die immensen Probleme sichtbar, mit denen die PPC 1500 zu kämpfen hat. Das reicht von astronomischen Kosten für Speedloader und Speedloadertaschen(ca. 150 €) und den nicht zu bezahlenden Federal-Zündhütchen oder die nicht vorhandenen Pulversorten.

Auf der Fahrt von Johannesburg machte uns Gys auf die besondere Situation in Südafrika aufmerksam: Die Wohnsiedlungen sind eingezäunt als Schutz vor Einbrüchen etc.
Allerdings werden so die Einwohner zu Gefangenen und "die anderen laufen frei umher".

Das Hotel macht einen guten Eindruck und wir richten uns jetzt erst mal ein. Der südafrikanische Wein und das Essen sind richtig gut und auch erschwinglich.

Piet van Staden und Gys Prinsloo sind heute unsere Begleiter und helfen beim Munitionskauf, den sie schon arrangiert hatten und beim Geldwechsel. Gys ist als Polizeibeamter auch unserer Fahrer und quasi Bodygard.
Hier einige Bilder vom Montag.

Am Dienstag ging es in den Pilansberg - Nationalpark zu einer Führung.
Es war ein großartiges Erlebnis, wie die Bilder zeigen.

Jetzt hat uns der Ernst des Lebens wieder mit Matchvorbereitung usw.