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Über uns

Bund der Militär- und Polizeischützen e.V.

Der Bund der Militär- und Polizeischützen wurde am 11. August 1979 im Schloss zu Neu-haus/Paderborn als Verein nach bürgerlichem Recht gegründet und beim Amtsgericht Paderborn in das Vereinsregister eingetragen.

Als Vorbild für den BDMP e.V. diente zu seiner Gründerzeit die British Army Rifle Association. Der Mitgliederkreis umfasste seinerzeit die Gruppen der Bundeswehrsoldaten und Reservisten, der Polizei- und Grenzschutzbeamten sowie der Sportschützen und Schützen von Zoll und Justiz.

Zielsetzung war zunächst, eine Vereinheitlichung der oft sehr unterschiedlichen Regelwerke herbeizuführen und ein Sportprogramm zu entwerfen, das in besonderer Weise den spezifischen Interessen der vorgenannten Zielgruppen entsprach, ohne dabei militärischen Tendenzen Vorschub zu leisten.

Angehörige dieser Zielgruppen aus dem Ausland und den Alliierten Streitkräften besitzen ebenso die BDMP-Mitgliedschaft. Eigene Schießleistungsgruppen für diesen Personenkreis existieren sowohl im In- als auch im Ausland. Der BDMP e.V. siedelte sich mit seinem Schießsportprogramm neben bereits bestehenden Verbänden, vor allem dem Deutschen Schützenbund e.V., an und füllte, wie es die kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen über-zeugend belegen, eine Lücke in den vorhandenen  Möglichkeiten der Ausübung des Schießsports. Das seinerzeit erarbeitete Grundkonzept des BDMP e.V. bewährte sich.

Ausgezeichnete Kontakte zu den National Rifle Associations von Großbritannien, Kanada, Südafrika und den USA - um nur einige zu nennen - und zu den Schießsportverbänden in Frankreich, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden bestehen nunmehr bereits über Jahrzehnte. Ein besonders freundschaftliches Verhältnis besteht zu den Sportschützen in Israel. Die Pflege bestehender und die Knüpfung weiterer internationaler Kontakte sind zu einer besonderen Eigenschaft des BDMP e.V. geworden.

Der BDMP e.V. nimmt als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland an vielen bedeutenden Großkaliber-Schießsportereignissen in der Welt teil. Stellvertretend seien hier genannt: Annual Imperial Meeting (GB); European Team Championships; „F“-Class World Championships; Palma Match; World Long Range Individual Championships; World Championships PPC 1500, USA; World Championships Bianchi Cup.

Ein übergeordneter Verbandszweck besteht darin, den Schießsport als Leibesübung, insbesondere bei der Jugend, populär zu machen und dessen erzieherischen Charakter zu fördern, was aufgrund der internationalen Beziehungen des BDMP e.V. zusätzlich eine auf freundschaftlicher Basis beruhende grenzüberschreitende Verständigung im Bereich des Sports mit sich bringt.

Die engagierte Arbeit, die auf breitensportlicher Ebene von den mehr als 1000 über das ganze Bundesgebiet verteilten und flächendeckend von den Landesverbänden in den Bundesländern betreuten Schießleistungsgruppen erbracht wird, bildet die Basis für die nationale und internationale Leistungsfähigkeit des BDMP e.V.

Überdies trägt die sich aus schieß- und waffentechnischen Erfahrungen hergeleitete Sachkompetenz des BDMP e.V. nicht unerheblich zu Entscheidungshilfen in Prozessen bei Behörden und Herstellerfirmen von Sportwaffen und Zubehör bei.

Die Schaffung von geeigneten Schießsportanlagen sind entscheidende Maßnahmen zur Verwirklichung all dieser Ziele. Daher hat der Verband ab dem Jahr 1995 neue Wege eingeschlagen, indem Erwerb und Ausbau eigener Sportstätten fester Bestandteil der Verbandspolitik wurden. Neben der Förderung durch verlorene oder zurückzuzahlende Geldmittel einer Vielzahl von kleinen und mittleren Schießsportanlagen wurde als Großprojekt die Schießstandanlage in Alsfeld mit je fünf 300m-Bahnen und zwei 50m-Ständen vom damaligen Bundesgrenzschutz erworben und für schießsportliche Zwecke umgebaut. Ein weiteres Projekt, das als Bundes- und Landesleistungszentrum konzipiert ist, befindet sich in Trügleben bei Gotha. Ein Stand des Komplexes mit zwanzig 300m-Bahnen konnte im Februar 2004 in Betrieb genommen werden. Der Ausbau von je zwei 25m-und 50m-Ständen mit jeweils vier Bahnen, sowie der Umbau eines ehemaligen 300m-Standes in einen 100m-Stand mit je fünf Bahnen erfolgte sukzessive.

Neben den anderen großen Schützenverbänden hat auch der BDMP e.V. seine Aufgaben und Pflichten im Gesetzgebungsverfahren und in den internationalen Verbänden permanent wahrgenommen und die Interessen seiner Mitglieder zuverlässig vertreten. Der BDMP e.V. erhielt im Oktober 2003 sowohl die Anerkennung als Schießsportverband nach § 15 WaffG als auch die behördliche Genehmigung seiner Sportordnung. Nach Gründung unseres Verbandes stellt dies das eindeutig bedeutendste Ereignis in seiner Geschichte dar, zumal der BDMP eV nach der Novelle der Waffengesetze der erste Schießsportverband war, der die Hürde des staatlichen Anerkennungsverfahrens nehmen konnte.

Der BDMP e.V. ist einer der wenigen Schießsportverbände, die ein jährliches Wachstum der Mitgliederzahlen aufweisen können. Das liegt auch an der Sportordnung des BDMP e.V., die seinen Mitgliedern eine vielseitige, abwechslungsreiche und ambitionierte schießsportliche Heimat bietet.