Die Gründung der WFSA The World Forum on the Future of Sportshooting Activities Wie die Leser der Vo ( BDMP Verbandsorgan ) wissen, hat der BDMP an dieser Stelle seit Jahren vor den Gefahren gewarnt, die heimlich auf asiatischen Samtpfoten kommen und ihre Krallen nach dem privaten legalen Waffenbesitz in der Welt ausstrecken. Während andere Verbände dies als Hirngespinste oder als überzogen abwerteten oder sich hinter Aussagen wie "Europa ist der Nabel des Schießsportes und in Europa ist dies Deutschland" versteckten, hat der BDMP aktiv seit Jahren auf diese Gefahren hingewiesen und sich als einziger Verband in Deutschland aktiv am Kampf gegen diese Wegnahmeversuche beteiligt. Er hat sich daher an der Gründung der ersten weltweiten Organisation beteiligt, die den Abwehrkampf führt, nämlich dem WFSA (The World Forum on the Future of Sportshooting Activities). Konnte in den vergangenen Jahren aus Gründen der persönlichen Sicherheit der Mitglieder des Leitungsorganes des Verbandes es lagen konkrete Hinweise auf Aktionsabsichten der Waffengegner vor keine Einzelheiten bekannt gegeben werden, so kann nunmehr nach der Vorstellung des WFSA anläßlich der IWA in Nürnberg im März 1998 die notwendige Information unserer Mitglieder erfolgen. Am 23.6.1997 wurde in Brüssel als Weltverband der WFSA mit Sitz in Brüssel von Verbänden der Schützen, der Hersteller von Sport-, Jagdwaffen und Munition und Händler gegründet. Zu den stimmberechtigten Gründungsmitgliedern gehören z.B. NRA der USA, IPSC Weltverband, SAAMI, AFEMS, Brit. Shooting Sports Council, SAGA, Sporting Shooters Association of Australien, Sports Shooters Association of Neu Seeland, BDMP, Forum Waffenrecht. Andere Verbände, wie Danish Sport Shooters Association, Federation Francaise de Tir wählten den Weg der nicht stimmberechtigten Gründungsmitglieder. Leider blieben die anderen großen Schützen-und Jagdverbände aus nicht nachvollziehbaren Gründen der WFSA fern, so daß für Deutschland allein der BDMP und das Forum Waffenrecht die deutschen Interessen vertritt. Beide Verbände wurden auch in das Leitungsorgan, dem Exekutiv- Komitee, gewählt, eine große Verantwortung, aber auch eine große Aufgabe. In den Arbeitstagungen und Sitzungen vor dem öffentlichen Auftreten in Nürnberg wurden die Strategien und Arbeitspapiere erstellt, die den Angriff der UN auf den legalen privaten Waffenbesitz begegnen sollen. Dabei waren der Vertreter des BDMP (sein Präsident) und des Forums Waffenrecht (RA Streitberger) neben den Sitzungen der Vollversammlungen und des Exekutiv Komitee auch in den Kommissionen Recht und Image sowie Umwelt und Statistik tätig; keine leichte Aufgabe bei Konferenzsprache Englisch und Fachreferaten. Diese harte Arbeit, die einen großen Teil des Urlaubs kostete, hat sich jedoch gelohnt, wie die Präsentation des WFSA anläßlich der Pressevorstellung auf der IWA zeigte. Insbesondere das erarbeitete Informationsmaterial stellt ein Spitzenprodukt moderner Informationsmaterialien dar. Damit steht zum erstenmal einheitliches Informationsmaterial in mehreren Sprachen für eine weltweite Aktion gegen die Gegner des privaten legalen Waffenbesitzes zur Verfügung. Der Kampf gegen die UN erfordert aber eine Einheitsfront aller legalen privaten Waffenbesitzer und ihrer Organisationen. Fragen Sie also Ihre Organisationen, weshalb diese nicht Mitglied in der WFSA sind. Lassen Sie sich aber nicht mit Floskeln abspeisen wie: "Wir haben ja den guten Draht zu unseren Ministerien" oder "Die UN kann nicht in unser nationales Waffenrecht hineinreden, dies ist allein Sache unserer Gesetzgebung" oder "Man kann den Schießsport, die Jagd nicht einfach abschaffen" oder "Bei uns hat die Jagd, der Schießsport jahrhundertelange Tradition". Dies dachten die Briten auch, die europäische Feuerwaffenrichtlinie verdrängt schon jetzt teilweise das nationale Recht und der gute Kontakt zu den Ministerien hat uns ja auch vor dem 5.5.98 nicht geschützt! (Wird fortgesetzt! ) J.M. |